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Springflut im Turnagain ArmIm Turnagain Arm bei Anchorage kann man das seltene Phänomen einer Springflut beobachten. Das flache und ebene Gelände ist ideal dafür. Bei Ebbe leert sich der Meeresarm, um bei auflaufender Flut auf eine 20 bis 25 km/h schnelle Wasserwalze zu treffen. Je nach Mondphase erreicht die Welle eine Höhe zwischen einigen Zentimetern bis zu teilweise knapp 2 Meter. Der Gezeitenunterschied macht im Turnagain Arm bis zu 10 m aus.

In Wasilla befindet sich das Hauptquartier des Iditarod- Schlittenhunderennens, neben der Yukon Quest eines der letzten großen Abenteuer.

 

 

Iditarod Trail Headquarters
Dieses Rennen findet jährlich über eine Entfernung von 1.049 Meilen zwischen Anchorage und Nome im Nordwesten Alaskas statt. Der Iditarod Trail war früher Teil eines Netzes von Indianerpfaden. Die Geschichte des Rennens, das seit 1971 ausgetragen wird, geht auf eine Begebenheit aus dem Winter des Jahres 1925 zurück. Damals war in Nome die Diphtherie ausgebrochen. Wegen der kalten Jahreszeit gab es keine andere Möglichkeit, als das rettende Serum mit Schlittenhunden nach Nome zu bringen. 20 Mushers schafften es schließlich, die 674 Meilen von Nenana nach Nome in 127 1/2 Stunden zu bewältigen und wurden damit zu Nationalhelden.

 

Eklutna ParkUnweit von Anchorage liegt der Eklutna Village Historical Park. Auf dem dortigen Friedhof sind über 100 Leute begraben. Die sogenannten Geisterhäuser sind Tradition der Athabascan- Ureinwohner und der Russisch- Orthodoxen. Die Farbe der Häuser unterscheidet sich je nach Familie. Die Größe ist auf das Alter des Verstorbenen abgestimmt.

Kennicott

 

 

 

 

 

Ein Alptraum für jede Mietwagenfirma ist die McCarthy Road, eine 60 Meilen lange Holperstrecke im Gebiet des Wrangell-Saint Elias National Park. An deren Ende liegen die ghost towns Kennicott und McCarthy. Hier wurden Anfang des 20. Jahrhunderts Amerikas reichste Kupfervorkommen entdeckt. Es entstand eine Eisenbahnlinie und die etwa 800 Einwohner hatten fast alles, was man zum Leben braucht, u.a. eine Schule, Geschäfte, ein Krankenhaus und ein Kino. Als in den 30er Jahren der Kupferpreis sank, wurde die Mine fast über Nacht geschlossen. Den Arbeitern blieben ganze 2 Stunden, um den letzten Zug nach Cordova zu erreichen. Nur wenige Leute blieben zurück.

Neben den beiden Geisterstädten locken auch die Camping- und Wandermöglichkeiten an den direkt daneben liegenden Root- und Kennicott-Gletschern immer mehr Touristen an.

 


@ 2001 - 2004 Kay Estler